Eine vergleichende Studie zu SAP CI und Dell Boomi
7. Februar 2022 · Von Ishita Datta
Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Funktionen von SAP Cloud Integration (auch bekannt als SAP CPI/CI) und Dell Boomi, damit Sie einschätzen können,…
boomi
Ankit Vimal · 13. November 2020

Dieser Beitrag wurde aus dem englischen Original übersetzt.
Hallo Integrations-Enthusiasten!
Willkommen zum dritten Teil von Enterprise Integration mit Dell Boomi. In den ersten 2 Teilen (hier lesen, falls noch nicht geschehen) hatten wir unser Integrationsszenario festgelegt, das Vorgehen in 7 Schritte unterteilt und außerdem die ersten beiden Schritte der Lösung besprochen. In diesem Beitrag besprechen wir den dritten Schritt:
An diesem Punkt enthält jedes Dokument, das durch den Prozess fließt, die Details jeweils eines Produkts, und wir rufen nun die Lieferantendetails für dieses Produkt ab. In SAP CPI hatten wir das mit einem Content Enricher erreicht. In Boomi gehen wir etwas anders vor.
Das Abrufen der Lieferanteninformationen ähnelt stark dem Abrufen der Produktliste in Schritt 1. Statt einer Produktliste möchten wir jedoch die Lieferanteninformationen für jedes Produkt abrufen, das nachbestellt werden soll.
Dafür verwenden wir einen weiteren OData Client. Folgen Sie denselben Schritten wie in Schritt 1 besprochen, um eine OData Client Shape in den Prozess einzufügen. In Schritt 1 hatten wir eine Connection zu Northwind erstellt. Wir müssen keine weitere Connection anlegen, da wir die zuvor erstellte wiederverwenden können.
In SAP CPI wäre eine Wiederverwendung der Connection auf diese Weise nicht möglich gewesen. Stattdessen hätten wir dieselben Parameter in den Connectors verwenden können, indem wir sie externalisiert hätten, sodass sich eine Änderung dieses Parameters überall dort ausgewirkt hätte, wo er verwendet wird.
Zurück zu Boomi: Wir müssen für diesen Connector eine neue Operation anlegen, da wir ein anderes Objekt abfragen, nämlich Suppliers.
Klicken Sie auf das grüne Plus-Symbol im Operation-Dropdown-Feld, dann erhalten Sie eine Maske wie diese:
Klicken Sie rechts auf der Maske auf die Schaltfläche "Import".
Der OData Client Import Wizard öffnet sich. Wählen Sie einen Atom für die Ausführung dieser Anfrage, wählen Sie die im vorherigen Schritt erstellte Connection und klicken Sie auf "Next". Beachten Sie, dass wir bei Bedarf auch Filter setzen können, das ist aber nicht zwingend.
Wählen Sie auf der nächsten Maske "Suppliers" aus dem Dropdown-Feld und klicken Sie auf "Next". Prüfen Sie Ihre Auswahl und klicken Sie auf "Finish". Damit haben wir das Objekt, zu dem wir Details abrufen möchten, erfolgreich ausgewählt. Nun müssen wir das Response Profile für diese Operation auswählen. Klicken Sie auf das Eingabefeld für das Response Profile, um es auszuwählen, und navigieren Sie in den Projektordner. Dort finden Sie das Response Profile für unsere Query Operation.
An diesem Punkt haben wir den zu verwendenden OData-Service, das Objekt und das erwartete Response Profile festgelegt. Nun müssen wir angeben, welche Felder abgefragt werden sollen, und die Query-Filter definieren.
Diese Optionen finden wir im unteren Bereich der Maske. Klicken Sie auf den Reiter "Fields", um die Felder auszuwählen, die in der Response enthalten sein sollen. Wir wählen das gesamte Supplier-Objekt aus, da wir alle Felder in der Response haben möchten.
Wie im ersten Blog besprochen, müssen wir Filter setzen, um den Lieferanten anzugeben, dessen Details abgerufen werden sollen. Das wird einfacher als die Filter, die wir für das Abrufen der Produktliste gesetzt hatten, da wir die Details schlicht auf Basis der bereits in einem Profilelement gespeicherten Supplier Id abrufen müssen.
Klicken Sie auf das Dropdown-Symbol neben "Filter" und dann auf "Add Expression". Klicken Sie auf die Expression und geben Sie ihr zur Identifikation einen passenden Namen. Wir nennen sie "Supplier Id".
Als Nächstes wählen wir das Feld, auf das dieser Filter angewendet werden soll.
Wählen Sie unter "Properties" das Feld "SuuplierID". Als Operator wählen wir "Equals". Damit ist die Filterkonfiguration abgeschlossen. Später legen wir einen Parameter fest, der gegen diese Bedingung geprüft wird. Nach der Konfiguration sieht der Filter so aus:
Klicken Sie nun auf "Save and Close".
Nun kommen wir zum letzten Schritt der Query-Erstellung, dem Hinzufügen von Parametern. Wechseln Sie in den Reiter "Parameters" der Connector Shape.
Hier sehen Sie eine Aufforderung, die Parameter zu importieren, die wir im vorherigen Schritt festgelegt hatten. Das ist ein einfacher Weg, Parameter zu setzen. Alternativ können Sie auf die Schaltfläche "Add Parameter" (+) klicken. Wählen Sie über das mit "Input" gekennzeichnete Dropdown den Namen des Parameters, für den Sie einen Wert angeben möchten.
Nachdem dieser Parameter importiert wurde, doppelklicken Sie darauf, um seinen Typ und Wert zu ändern. Wählen Sie als Type "Profile Element". Wir wählen das Profil, das den Produktinformationen entspricht. Danach geben wir das Feld an, das die Supplier Id enthält, damit sie mit dem im vorherigen Schritt gesetzten Filter abgeglichen werden kann.
Da die Produktdaten im XML-Format vorliegen, wählen Sie als Profile Type "XML".
Wählen Sie nun innerhalb der Projektstruktur das Profil aus, das für die Produkte erstellt wurde. Außerdem wählen wir das Profilelement "Supplier Id".
Nach Abschluss der Konfiguration sollte der Parameter so aussehen:
Vergessen Sie nicht, diese Shape mit der zuvor erstellten Shape zu verbinden.
Das ist nun bereit zum Testen. Sie wissen bereits, wie der Test Mode funktioniert, deshalb besprechen wir das nicht erneut. Sobald der gesamte Prozess gebaut und konfiguriert ist, deployen wir ihn auf einen Atom.
In diesem Blogpost haben wir den dritten Schritt unserer Lösung abgeschlossen. Wir haben uns die Connector Shape erneut angesehen und sie so konfiguriert, dass sie Lieferantendetails abruft. Außerdem haben wir gelernt, wie man Parameter über Profilelemente setzt. An diesem Punkt sollten Sie sich beim Einsatz der Connector Shape in Ihren Prozessen recht sicher fühlen. Falls nicht, ist das in Ordnung: Experimentieren Sie einfach weiter mit dieser Shape, und Sie werden sie im Handumdrehen beherrschen.
Das war es für den Moment, wir setzen unsere Reise durch die Enterprise Integration bald fort. Bis dahin: Auf Wiedersehen und viel Freude beim Lernen!
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